Risiken beim Download
Sep 02Vor allem beim Download von Freeware können gewisse Risiken entstehen. Denn einige Programme installieren unterschiedliche Schadsoftware auf dem Computer des Anwenders. Dazu zählen nicht nur Viren, Würmer oder Trojaner, sondern auch Werbeprogramme. Sie sind bekannt unter dem Namen Adware und erfüllen unterschiedliche Zwecke, die dem Nutzer meist nicht gefallen werden. Einige überwachen die Aktivitäten des Nutzers, um daraus ein Profil zu erstellen und maßgeschneiderte Werbung anzuzeigen. Andere kommunizieren direkt mit einem direkten Hersteller, der mit diesen Informationen Marktforschung betreibt. Zwar ist Adware in der Regel ungefährlich, stört aber trotzdem und kann manchmal auch das Arbeitstempo des Rechners einschränken.
Weit gefährlicher ist aber Schadsoftware, die den Rechner empfindlich beschädigt. Unter anderem gibt es die klassischen Viren, die im schlimmsten Fall das komplette Betriebssystem zerstören können, sodass eine Neuinstallation nötig ist. Andere Schädlinge greifen gezielt Daten und machen selbige unbrauchbar. Teilweise wird auch versucht, Passwörter zu stehlen, um etwa an Bankdaten eines Anwenders zu kommen.
Um sich vor solcher Software zu schützen, empfiehlt es sich, Software nur von verlässlichen Quellen zu installieren. Für das Beziehen von Software über das Internet gibt es unterschiedliche Plattformen, die jedes Programm genau auf Viren prüft, bevor es zum Download freigegeben wird. Ein Anwender muss sich dann nur noch wenige Gedanken machen. Doch natürlich passieren auch den Besten mal Fehler oder es wird eine Software gesucht, die nur von einer einzigen Quelle heruntergeladen werden kann. In diesem Fall kann die betreffende Datei aber vor der Installation auch auf Viren geprüft werden. Wer ein Antivirus-Programm hat, lässt dieses einfach die Datei prüfen. Für alle anderen gibt es beispielsweise von Symantec auch Tools, die eine Datei online auf Schadsoftware überprüfen kann.
